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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Katholischen Grundschule Rinkerode,

 

Zunächst wünsche ich Ihnen einen möglichst guten Start ins neue Jahr, viel Gesundheit und vor allem Gelassenheit und Kraft, da uns die aktuellen Meldungen bereits zu Anfang des Jahres wieder eines abverlangen.

Sie haben es vermutlich alle aus den Medien erfahren:

Der Präsenzunterricht ist bis zum 31.1. komplett ausgesetzt und alle Kinder gehen in den Distanzunterricht.

 Um 12.38 Uhr kam dazu die basierende Schulmail, aus der ich für Sie wichtige Passagen kopiere:

 

" (...) Für viele Familien stellen die Schulen eine unerlässliche Unterstützung für die Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder dar. Und insbesondere für jüngere Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nur eingeschränkt begleitet, gefördert und gefordert werden können, leisten die Schulen mit ihren verlässlichen Strukturen einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung und Erziehung. Staat und Gesellschaft stehen daher in der Verantwortung, für alle Schülerinnen und Schüler Bildungschancen zu sichern, erfolgreiche Bildungsbiographien mit Abschlüssen zu ermöglichen und soziale Teilhabe zu gewährleisten. Die unbestrittene beste Möglichkeit, diesem pädagogischen Anspruch und dieser Verantwortung gerecht zu werden, stellt der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler dar.

Trotz des großen Engagements der Lehrkräfte und des weiteren pädagogischen Personals in den Schulen sowie der inzwischen vielfach positiven Entwicklungen beim Distanzunterricht soll und kann dieser den Präsenzunterricht nicht vollumfänglich ersetzen. Die Schule ist und bleibt der beste Lernort für unsere Schülerinnen und Schüler. Dies gilt insbesondere auch für die Kinder an den Grundschulen und in der Primarstufe der Förderschulen, für die aufgrund ihres Alters ein Distanzunterricht eine besonders große Herausforderung darstellt.

Das Ziel der Landesregierung ist daher in Abwägung mit den wichtigen Fragen des Gesundheitsschutzes eine möglichst schnelle Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Allerdings: Auch zu Beginn des Jahres 2021 wirken sich die Corona-Pandemie und die zu deren Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen weiterhin auf das Unterrichtsgeschehen an unseren Schulen aus. Für die gesamte Gesellschaft und deren unterschiedliche Lebensbereiche muss es in den nächsten Wochen und Monaten das Ziel sein, parallel zu den begonnenen Impfungen das Infektionsgeschehen so gering zu halten, dass insbesondere die Risikogruppen geschützt und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Aufgrund der unverändert angespannten und derzeit äußerst unsicheren allgemeinen Infektionslage werden daher auch die Schulen einen Beitrag zur Kontaktminderung leisten müssen. Daraus folgen zu Beginn dieses Jahres zunächst weitere Einschränkungen für den Präsenzunterricht an unseren Schulen.

(...)

 Alle Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder - soweit möglich - zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten. Um die damit verbundene zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, weil dem Appell des Ministeriums für Schule gefolgt wird. (...) Alle Schulen der Primarstufe sowie der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bieten jedoch ab Montag, den 11. Januar 2021, ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nach Erklärung Ihrer Eltern nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung nach Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt vorliegen könnte (das Anmeldeformular ist als Anlage beigefügt). Die Betreuung findet zeitlich im Umfang des regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraums, bei Bedarf auch unabhängig vom Bestehen eines Betreuungsvertrages statt.

 (...) .

 Für Klassenarbeiten gilt: Grundsätzlich werden in den Schulen bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben, da der Unterricht im 1. Schulhalbjahr eine ausreichende Basis für die Leistungsbewertung auf dem Halbjahreszeugnis geschaffen hat. (...) Am 25. Januar 2021 werden die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder erneut mit der Bundeskanzlerin zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten. Möglichst zeitnah nach dieser Sitzung werde ich Sie über die Beschlüsse sowie die hiermit für den Schulbereich zu ziehenden Konsequenzen informieren. "

 

 Für uns als Schule heißt das:

- wir greifen auf die Eckpunkte zurück, die wir bereits im September vereinbart haben.

 Auf Basis der Erfahrungen seit März erhalten die Klassen 1 und 2 Aufgaben zur konzentrierten Einzelarbeit (!) in Deutsch und Mathematik in einem zeitlichen Rahmen von täglich mindestens 60 Minuten. (excl. Pausen)

 Für die Kinder der Klassen 3 und 4 wird dieser zeitliche Rahmen auf mindestens 120 Minuten täglich erweitert für Deutsch und Mathemtik sowie Sachunterricht und Englisch.

 

Die Klassenlehrerinnen werden sich mit der detaillierten Infos zur Ausgestaltung des Wochenplans an Sie wenden. Für die Übermittlung kann die Online-Plattform i-Serv genutzt werden, zu der im Herbst alle Kinder einen Zugang erhalten haben.

Ebenso können Lernpakete auch analog in der Schule abgeholt werden. Diese stehen zur Abholung am Montag zwischen 8.00 Uhr und 9.30 Uhr in der Pausenhalle bereit. Bitte berücksichtigen Sie hierbei mögliche Kontaktreduzierungen!

 

Um den Kindern und auch Ihnen in der Strukturierung des Tages und in der Erfüllung der Schulpflicht Unterstützung zu bieten, sprechen wir die Erwartung aus, dass die Kinder täglich zu einer festgelegten Zeit mit der Arbeit beginnen.

Die Kinder der Klassen 3 und 4 sollen spätestens um 8.00 Uhr startklar und auch für die Klassenlehrerin erreichbar sein (per Telefon oder in digitalem Format), die Kinder der Klassen 1 und 2 ab spätestens 8.30 Uhr.

 

Unterstützen Sie Ihre Kinder durch die Schaffung einer möglichst ruhiger Arbeitsumgebung, durch einen möglicherweise helfenden strukturierenden Einsatz einer Uhr, Einplanung von (Bewegungs-) Pausen und Verabredungen von weiteren Umständen.

 

Wichtig ist uns, die Beziehung zu den Kindern zu pflegen.

 

Der Wochenplan kann sowohl analoge als auch digitale Elemente enthalten.

Sollten Sie ein i-Pad aus der Schule leihen wollen, melden Sie den Bedarf bitte per Mail bis Sonntag Abend an uns zurück. Wir versuchen dann, alles zeitnah dafür vorzubereiten.

 Es kann in den Wochenplänen Erklärtexte, Höraufgaben, Arbeitsblätter, Buchaufgaben, Schreibaufgaben, Erklärvideos etc. geben. Mögliche einzelne oder gruppenbezogene Videokontakte dienen der Beziehungspflege und der individuellen Förderung.

 

Falls Sie das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen müssen, bitten wir Sie um sehr zeitnahe Rückmeldung bis Freitag, 8.1. um 10 Uhr per Email (Scan des ausgefüllten Formulares), Briefeinwurf im Briefkasten "Katholische Grundschule" am roten Ascheplatz (Weiße Lehrertür) oder per Anruf, dem die schriftliche Bestätigung folgt.

So können wir am Freitag Mittag intern weiterplanen. Die Kurzfristigkeit bitten wir zu entschuldigen. Auch die Stadtverwaltung braucht für weitere Planungen möglichst bald konkrete Zahlen. Bitte nutzen Sie das angehängte Formular aus dem Bildungsministerium dazu. (Achtung: Es sind 1,5 Seiten!)

 

Ich hoffe, ich habe nun alle wichtigen Infos für Sie zusammengefasst.

 

Seien Sie sicher: Wir hätten uns gerne für uns, für sie und vor allem für die Kinder einen anderen Start ins neue Jahr gewünscht. Beten wir gemeinsam, dass die besseren Perspektiven für Februar auch wie gehofft eintreten!

 

Für Fragen stehen wir gerne bereit - per Email oder Telefon (auf jeden Fall wochentags vormittags, sonst per AB und Rückruf)!

 

Herzliche Grüße

Jutta Nienhaus

 

 

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